Umkehrosmose- und EDI-Anlagen versorgen die letzte Spülstufe mit aufbereitetem Wasser. Sie lösen ein Problem, das erst nach dem Trocknen sichtbar wird: Flecken, Filme und Rückstände, die am nassen Werkstück noch nicht zu erkennen waren.
Gewöhnliches Leitungswasser enthält gelöste Mineralien. Verdunstet es auf einem Bauteil, bleiben diese zurück. Deshalb kann selbst ein einwandfrei gereinigtes Werkstück bei der Sichtprüfung durchfallen. Je präziser das Bauteil und je anspruchsvoller seine Oberfläche, desto stärker fällt das ins Gewicht. Dies ist ein häufiger Grund dafür, dass ein grundsätzlich funktionierender Reinigungsprozess dennoch Ausschuss erzeugt.
Die Umkehrosmose entfernt den Großteil der gelösten Stoffe. Eine nachgeschaltete EDI-Stufe reinigt das Wasser weiter auf, wenn die Anwendung eine definierte Leitfähigkeit verlangt, etwa in der Halbleiterfertigung oder der Optik. Die Auslegung richtet sich nach dem tatsächlichen Spülwasserverbrauch der Anlage und der geforderten Wasserqualität in der letzten Spülstufe. Beide Angaben sind notwendig, um das System passend zu spezifizieren.