Medizintechnik

Fünf Systeme wurden an Hersteller von Medizinprodukten geliefert. Der wesentliche Unterschied zur allgemeinen industriellen Reinigung liegt in der Anforderung an das Ergebnis: Es muss gleichbleibend und nachweisbar sein. Eine rein visuelle Beurteilung genügt nicht.
Zu den realisierten Ausführungen zählen Durchlaufanlagen, die Instrumente in einem Durchgang durch Reinigungs-, Spül- und Trocknungszonen transportieren, mit einem auf die Medizinproduktefertigung abgestimmten Durchsatz. Hinzu kommen Einkammeranlagen mit Hubeinrichtung, deren programmierte Hubzyklen ohne Bedienereingriff stets dieselbe Badbewegung und denselben Abtropfablauf erzeugen. Weitere Ausführungen sind manuelle Stationen mit oszillierender Bewegung und staubgeschützter Absaugung für abgeschlossene Werkstattbereiche sowie elektrolytische Reinigungsmaschinen, die Harz und Trennmittel von Formen für Medizinprodukte entfernen.
Die Auslegung zielt durchgängig auf Wiederholbarkeit: feste Zyklen, aufgezeichnete Parameter und eine kontrollierte Trocknung. Ist die Reinigung einem validierten Prozess vorgeschaltet, muss die Maschine bei jedem Durchlauf dieselben Bedingungen bereitstellen. Deshalb wird bei diesen Anlagen der programmierte Werkstücktransport gegenüber der manuellen Handhabung bevorzugt.

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