Zweifrequenz-Ultraschallreinigungsgeräte

Zweifrequenzgeräte schalten im selben Reinigungsbad zwischen 28 kHz und 40 kHz um. Der Nutzen ist einfach: Die beiden Frequenzen erfüllen unterschiedliche Aufgaben, und in den meisten Werkstätten fallen Bauteile für beide Bereiche an.
Bei 28 kHz entstehen größere, energiereichere Kavitationsblasen. Sie lösen starke Fettverschmutzungen, Bearbeitungsöle und Kohlenstoffablagerungen und wirken auch in größeren Hohlräumen. Allerdings beanspruchen sie weiche, galvanisch beschichtete und polierte Oberflächen stärker. Bei 40 kHz entstehen kleinere Blasen mit höherer Dichte. Sie erreichen feinere Strukturen und behandeln empfindliche Oberflächen schonender, benötigen für starke Verschmutzungen jedoch mehr Zeit.
Bei einem gemischten Teilespektrum ist ein Zweifrequenzgerät in der Regel günstiger als zwei Geräte mit jeweils einer festen Frequenz. Gehören auch optische Komponenten oder Reinigungsaufgaben im Submikrometerbereich dazu, kommt die Dreifrequenz-Serie infrage. Sie ergänzt die beiden Frequenzen um 80 kHz.

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